Supply Chain 

Die Abbildung spiegelt die Basic sowie die Extended Supply Chain wieder. 
Es ist zu erkennen, dass die Anzahl der Beteiligten nach außen hin ansteigt.

Basic Supply Chain: Betrachtung der direkt vor- und nachgeschalteten Zulieferer und Kunden
Extended Supply Chain: Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette (komplex) 

Einordnung der Reverse Logistik

Die Wertschöpfungskette erstreckt sich nicht nur von der Rohstoffgewinnung über die Fertigung bis hin zum Endkunden, sondern auch bis hin zur Rückführung von Waren in die Supply Chain oder deren Entsorgung. 

Die Arbeit beschäftigt sich vor allem mit den möglichen Auswirkungen auf die Rückführungen nach der Pandemiezeit. Denn momentan wird viel über die schnelle Versorgung der Supply Chain gesprochen, doch wenig über die Rückführungen.

Push-/ Pull Perspektive

Indirekter Vertrieb

Beim indirekten Vertrieb werden Waren vom Hersteller über Groß- und Einzelhandel an den Endkunden verkauft. 

Liefer-, Produktions- und Beschaffungszyklus sind hierbei Push-Prozesse, da sie bereits beschafft, produziert und an den Groß- oder Einzelhandel geliefert werden, bevor eine Kundenbestellung existiert. Die Kundenbestellung erfolgt dann als Pull-Prozess, da der Kunde die Ware im z.B. Einzelhandel sieht und sie dann zu sich zieht, wenn er sie kauft. 

Direkter Vertrieb: 
Beim direkten Vertrieb wird die Ware erst produziert , wenn der Kunde diese bestellt hat. D.h. der Kundenbestell- und Produktionszyklus sind Pull- Prozesse. Der Beschaffungszyklus bleibt allerdings ein Push-Prozess, da Teile für die Produktion nicht erst nach der Kundenbestellung organisiert werden. 

Bullwhip-Effekt

Der Bullwhip-Effekt geht auf Procter & Gamble zurück, welche vermuteten, dass die Nachfrage an ihrer Pampers-Windel mit geringer Variabilität verbunden war, da sich die Anzahl der Endverbraucher (Babys) relativ konstant hielt. Es stellte sich heraus, das je weiter die Stufe der Supply Chain vom Endverbraucher entfernt war, desto größer waren die Nachfrageschwankungen. 

Auslöser: 

  • verzögerte oder unterbrochene Kommunikation 
  • häufiges verändern der Bestände
  • gewährte Mengenrabatte